Dienstag, 21. Mai 2024

Living for Agility ... oder: die Realitivitätstherorie in Messelhausen


Irgendwie kommt es mir vor, als ob wir ewig unterwegs waren ...

Pfingstwochenende beim VfB Messelhausen. Unser Zugfahrzeug wurde just in time fertig  (der geneigte Leser weiß, dass der Toyota beim Räderwechsel von der Hebebühne flüchten wollte ...), am Vortag bekamen wir auch noch einen Seminarplatz bei Jere - also ging es Freitag morgen bei typisch deutschen Pfingstwetter (er schüttete aus Kübeln) auf die Piste. Die Koordinaten auf der Homepage des Vereins führen uns via Navi direktemente ins Zentrum von Königshofen-Lauda. Ja, dass wir nicht die Koordinaten aus webmelden nehmen sollten, weil die zum Wohnort des Vereinsvorsitzenden führen würden, hatte ich verstanden ... dass die auf der Homepage ebenfalls dahin führen - mittlerweile bin ich ja recht souverän mit Hänger an der Kupplung und das größte Problem war, dass ich nun keinen Plan mehr hatte, wo ich hin musste. Also improvisieren (kann ich) irgendwo halten, ins Navi wenigstens mal "Messelhausen" eingeben und oooops - ne durch diese Gasse resp. Unterführung werden wir wohl nicht kommen. Also Lieblingsdisziplin "rückwärts fahren mit Hänger, wenn man nix sieht und mitten im Ort". Ein herzliches Dankeschön an die netten Autofahrer drumherum, die ganz entspannt gewartet haben, bis ich mich und den Hänger sortiert hatte ...).

Raus aus dem Ort und an der Ampel die Anfahrtsbeschreibung geladen (ohne Koordinaten!) Und schon waren wir da. Aaaaaber - die Wiese hatte durch den Dauerregen leicht gelitten (und die ganzen Autos, die die nächsten Tage durch die Einfahrt fahren würden, machten es nicht besser). Um den Spaß komplett zu machen, war das Seminar dann wetterbedingt abgesagt, aber dafür sollte es abends im Vereinsheim Hähnchen mit Pommes geben. (Es gab auch Menschen, die rohen Fisch und Reis in Seetang bevorzugten ...nur der Vollständigkeit halber).

Wir fanden einstweilen ein Plätzchen, bauten Zaun und ein kleines Vorzelt und fragten uns still und leise, warum wir nicht daheim geblieben waren ... 

So langsam trudelten auch die anderen Wiesenbewohner ein und wir wurden sehr schnell eine hilfsbereite Campinggemeinschaft und trafen vielen nette Leute. 

Das Essen war auch sehr gut - aber hier schlug nun die Relativitätstheorie zu: 250 Meter sind nicht viel - auch wenn es hin-und-zurück schon 500 Meter sind. Läuft man das ganze 7-10 Mal am Tag (Morgentoilette, Parcourshelfer, Parcoursbegehung, Hund holen, Hund holen, Siegerehrung, Essen, Klo, Abendessen ...) meine Uhr hat mich gefeiert!!!

Zumindest waren wir recht erfolgreich 😇 Der kleine Prinz sammelte Schleifen wie andere Leute Pilze. Schaffte es Samstag ins Klostercup-Finale und lieferte den Beweis, dass er auch Distanzarbeit kann ... Frauchen war leider so geflasht, dass sie zwischendrin die Orientierung verlor. Trotzdem Platz 3 in medium.

Bubsle war stets bemüht und auch richtig gut. Jedes Mal nur ne Kleinigkeit. Und im Montag im A-Lauf hat es dann gepasst. Ja, die Wippe war knapp und eigentlich hätte ich die auch wiederholen können - aber auch ich war im Flow. Und so war es dann unser erster Nuller in der Königsklasse. Platz 2 mit 6,38 m/s. Trotz Ausflug Richtung Tunnel. 

Auch unser Kleinstteilchen hatte viel Spaß. Agi gucken, mit Frauchen mitkommen, neue Hunde und Menschen treffen - das war so seins. Wir hatten extra den höheren Zaun mitgenommen und unten Heringe eingeschlagen - aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Da laufe ich Richtung Vereinsheim und höre hinter mir eifrigen Galopp - Taran wollte nicht zurückgelassen werden. Hieß dann halt Knast im Wohnwagen ...

Aktuell überlege ich tatsächlich, ob ich ihn nach Luxemburg mitnehme oder lieber nicht ... 












Montag, 13. Mai 2024

Beim siebten Hund wird alles anders ...



... klingt jetzt nach Schnulze oder BILD - aber trotzdem habe ich bei Taran schon einen ziemlich guten Plan, was in unserem gemeinsamen Leben wichtig sein wird. 

Und da geht es tatsächlich mal nicht in erster Linie um Sport. Klar würde ich auch mit Taran gerne Agi machen. Und natürlich arbeiten wir mit Cavaletti - und Target-Training auch schon an Basic Skills. Rückruf, Decke, Bleib und so - das waren schon mit Jaro in unserem Online-Kurs ganz wichtige Themen. Ohne die braucht man mit Sport oder ähnlichem gar nicht anzufangen.

Neu auf meiner To-Do-Liste sind tatsächlich so Sachen wie Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und auch Medical Training. 

Beim ersten Krallen-Grindern fand er das total uncool. Und früher hätte ich das vermutlich über Tage angeclickert. Aber diesmal musste er da durch - und er hat gelernt, es passiert nichts schlimmes - und ich glaube, das war für unser Vertrauen eher zuträglich. 

Bellen und Meckern wenn ich Futter mache? No go. Und er bekommt sein Futter erst, wenn er sitzt und das aushalten kann. Am Anfang hat Peter ihn ja festgehalten, aber mittlerweile klappt das auch so.

Am Zauntor kratzen und quengeln? Ebenfalls no go. Er muss lernen, dass es nur auf meine Erlaubnis losgeht. 

Früher - und das waren ganz besonders die Zeiten vor meinen Seminaren bei Rico Haffner - hätte ich das nie so konsequent und so früh durchgezogen. Da hat es einfach mal Click gemacht in meinem Kopf.

Und, nein, ich erziehe zwar letztendlich schon rund um die Uhr (was um sechs falsch ist kann um sieben ja nicht richtig sein), aber das allerwichtigste ist die Bestätigung und das Lob und die Bindung. Und ich bin immer wieder geflasht, wie schnell Taran lernt, verknüpft, umsetzt und sich dann auch daran freut, etwas richtig zu machen. Er ist einfach ein schlauer kleiner liebenswerter Goldschatz.















 

Freitag, 3. Mai 2024

Sheltie, Boder oder Beides? Two in One geht nicht nur in der Kosmetik ...


Tatsächlich waren Jaro und die Shelties nach Hopes Weggang so ein unkompliziertes Rudel, dass ich mich immer wieder gefragt habe, ob wir tatsächlich noch ein mal Zuwachs brauchen. Und außerdem war ich total hin-und-hergerissen zwischen Border und Sheltie. Für Border sprach natürlich, die Art wie er arbeitet. So fokussiert und konzentriert, so voller Arbeitswillen und Power. Und außerdem wollte ich einen Kumpel für Jaro. Jemand mit dem er richtig spielen kann, so Bordermäßig eben. 

Für Sheltie sprach einfach deren liebenswerte und unkomplizierte Art. Bei jedem Sheltie, dass ich sehe, geht mir irgendwie das Herz auf. Shelties sind kleiner und auch pflegeleichter, kommen auch mal ein-zwei Tage ohne großes Programm aus. Und auch Peters Herz schlug dann eher für einen Sheltie. 

Was wir bekamen war dann tatsächlich Two in One. 

Ja, Taran ist ein Sheltie, liebenswert, freundlich, hat die Betriebsanleitung für Shelties im Umgang mit Fremden nicht gelesen und findet Leben einfach nur total toll und spannend. Er lernt unfassbar schnell, hat einen enormen Aufmerksamkeitsbereich und viel Will-to-please. Er ist Jaros bester Kumpel, wenn die beiden zusammen spielen, geht mir das Herz auf. Taran spielt auch mit Myway und selbst Lasse findet ihn mittlerweile ganz okay. Ausgerechnet Lasse, der immer Wettrennen mit Jaro macht, findet Taran zu groß und ungestüm - wie oft wurde er von Jaro im Eifer des Gefechts schon über den Haufen gerannt ... 

Die Zeit vor Taran, die mir so entspannt und selig vorkam - eine Geschichte, die ich heute nicht mehr glauben kann. Erst jetzt ist unser Rudel wirklich wieder komplett. 



Mittwoch, 17. April 2024

Rainbow Dragon Taran - kann dieser Name Zufall sein?

 

                                

Eigentlich war ja schon klar, dass noch mal ein Hund zu uns auf den Berg kommen soll. Fast wäre es ja im Dezember schon ein kleiner Pole geworden - aber da hat das Schicksal dann Veto eingelegt ...

Border oder Sheltie - ich war tatsächlich selber gespannt, was dabei rauskommt. Ein Halbbruder von Jaro wäre eine echte Option gewesen, aber dass da noch einer übrig ist, hab ich erst erfahren, als der Platz schon vergeben war. 

Woran merkt man, dass es der richtige Hund ist? Da saßen wir nun bei Valerie im Wohnzimmer, Taran fand uns erst einmal wenig spannend und meine kognitive Dissonanz schlug Purzelbäume. 

Irgendwann hatte ich den Kleinen dann auf dem Arm und er kuschelte sich einfach nur an mich - und dann waren es plötzlich die Endorphine, die die Macht übernahmen. 

Vier Tage ist Taran nun bei uns und die kognitive Dissonanz vesteckt sich gerade im Keller. So ein toller kleiner Hund, so eine richtig perfekte Entscheidung. Kann mir gar nicht mehr vorstellen, dass er mal nicht hier war ...

Das restliche Rudel hat meine Entscheidung relativ gelassen angenommen. Myway war erst mal weniger zugeneigt, aber er spielt mittlerweile auch schon mit Taran. Mit Jaro kommt er so gut klar, dass ich mich frage, ob ich 2 Border und 2 Shelties habe oder doch 4 Shelties.

Ausgerechnet Lasse, der mit dem großen Jaro liebend gerne Wettrennen macht, findet Taran wohl ein wenig zu groß und zu aufdringlich ...

Gleich am nächsten Tag nach seiner Ankunft hab ich Taran aufs Turnier mitgenommen. Halle. Laut. Viele Menschen und Hunde. Und der Zwerg war einfach nur völlig unbeeindruckt von der ganzen Atmosphäre. Hat sich alles angeschaut, Hunde und Menschen begrüßt, ich war echt geflasht.

Als Bürobegleithund am nächsten Tag war er weniger entspannt. Die Menschen fand er eher suspekt (keine Hundemenschen eben), vielleicht war auch Frauchen weniger entspannt als auf dem Turnier - trotzdem hat er den Einsatz mit Bravour gemeistert und alle, denen er begegnet ist, waren nur hingerissen. 

Idee ist also, ihn als Therapiehund auszubilden, wollte ich ja scho mit Jaro. 

Ansonsten habe ich die Schleppleine mal wieder weggehängt, da er in unserem Gelände super abrufbar ist. Und er genießt es so, mit Jaro zu rennen. 

Clickern haben wir mal angefangen, den Futterautomaten hat er kennengelernt, Cavalettiarbeit, Rückruf, Decke - ich mache tatsächlich nicht mehr als maximal 10 Minuten pro Tag und abwechslungsreich.

Zu allen, die schreiben/sagen, dass er schon groß ist - tja, Shelties sind Wundertüten. Das Leben übrigens auch. Lassen wir und überraschen ... 









Dienstag, 14. November 2023

Never lose Hope ...

                                          

... das nette Wortspiel hat gestern leider seinen Sinn verloren. Genau wie ich die Hoffnung. Meine unvergleichliche Koboldprinzessin. Mein Brüllkäferchen, mein Agi-Floh, meine Mobbing-Queen, meine Borderline-Collie. Immer eher etwas drüber, ein bisschen wie Chewbaca auf Ecstasy. Und genau so wie sie gelebt hat, ist sie dann auch gestorben. Nicht langsam und mit Zeit, sich darauf vorzubereiten. Sondern mit einem Bääng. Donnerstag waren wir noch alle zusammen auf Runde durch unsere geliebten Wälder. Abends hatte sie Durchfall. Freitag morgen dann erbrochen. Appetit hatte sie auch nicht mehr, hat sich das Essen eher reingequält. Ich hatte noch überlegt, sie zuhause zu lassen mit Peter oder auch selber daheim zu bleiben, aber das Agimobil war ja Hopes zweites Zuhause. Und natürlich wusste ich, dass wir vor Ort Chantal und Susanne treffen würden ...

Mittlerweile wollte Hope weder essen noch trinken, lag nur in ihrem Körbchen, ihrem Lieblingsplatz. Ich bot ihre alle denkbaren Leckerlis an, stopfte herrlich duftendes Nassfutter in ihr Mäulchen, aber sie drehte nur den Kopf weg und behielt das Futter auch nicht lange bei sich. 

Sonntag ergriff Chantal dann die Initiative. Wir spritzten Traubenzucklerlösung in ihr Mäulchen, dann in Miniportionen verdünntes Nassfutter und Smoothie. Tatsächlich wurde sie zwischendurch wacher und begann wieder selbständig zu trinken. Never lose Hope.

Montag früh dann gleich zum Tierarzt. Zum großen Glück war Charlotte an meiner Seite. Hope mochte nicht mehr laufen und lag die meiste Zeit in unseren Armen. Röntgen (warum genau wurde das noch gemacht) unauffällig. Lunge frei, Herz okay. 

Dann die niederschmetternde Diagnose der Blutwerte: die Nierenwerte waren nicht mehr messbar, jenseits von Gut und Böse. Weder Medis noch Infusionen konnten ihr Leben noch retten, nicht einmal ein paar Tage. 

Ich hatte damit gerechnent, dass mich der Tierarzt finanziell ruinieren würde. Aber nicht in meinen schlimmsten Albträumen hätte ich damit gerechnet, dass ich sie nicht einmal wieder mit nach Hause nehmen könnte. 

Charlotte und ich besprachen uns vor der Tür und waren uns einig: Leiden verlängern war keine Option. So lange hatte ich meinem Vater bei seinem Ende zusehen müssen ohne helfen zu können. Hier konnte ich. Auch wenn es mir das Herz gebrochen hat. 

Mit das Schlimmste finde ich immer, wenn man diesen leblosen Körper auf dem Tisch zurücklassen muss ... 

Nun muss ich lernen, ohne Hoffnung zu leben. Klingt nach Drama-Queen, aber genauso fühlt es sich an. Und von Donna und Fly weiß ich, dass es auch nie wirklich besser werden wird ... 











Montag, 21. August 2023

Focus nach vorne …

 


Mensch hat ja immer wieder so seine Aufgaben im Leben. Meine war es zweifelsohne, Geduld zu lernen. Ich würde jetzt nicht behaupten wollen, dass diese Aufgabe abgeschlossen ist - aber auf jeden Fall ist eine neue Aufgabe dazu gekommen: loslassen. 

Als Lotte sich von Roman getrennt hat, habe ich ja Road to Mandalaya erst mal von meiner Playlist verbannt. Zu intensiv die Erinnerungen an unsere Fahrt zu dritt durch die Camargue.

An meine Eltern zu denken, ohne zu weinen, ist auch immer noch nicht wirklich möglich. 

Aber irgendwie hab ich gedanklich einen kleinen Schritt gemacht. Lässt sich noch nicht wirklich in Worte fassen. Aber so ungefähr: sich an den schönen Erinnerungen freuen. Glück dabei empfinden und nicht Trauer oder Wehmut. Nach vorne schauen voll Freude und Hoffnung. Und vor allem den Moment genießen, bevor er zur Erinnerung wird. Bewusst schöne Erinnerungen schaffen. An denen Mensch sich dann irgendwann freuen kann und dankbar zurückblicken.

Ja,  eigentlich Binsenweisheiten. Aber für mich war das tatsächlich ein Prozess. Habe dann gestern auf der Fahrt nach Biblis Road to Mandalaya gehört. Und mich an den Erinnerungen an diese Fahrt gefreut. Und ganz bewusst losgelassen. Heute musste ich dann durch Altheim fahren. Und ich habe mich an den schönen Zeiten gefreut, die wir dort erlebt haben. Und ich war dankbar, dass die Zeit des Leidens für meine Eltern doch eher kurz war. Das hätte definitiv schlimmer kommen können. 

Am Haus Ecke Goethe-/Friedrich-Ebert-Straße bin dann auf dem Weg zum Zahnarzt vorbeigekommen. Unsere ehemalige Wohnung steht noch immer leer. Diesem Ort trauere ich nun wirklich nicht hinterher.  Die Kündigung war das Beste, was uns passieren konnte. Trotzdem habe ich heute ganz bewusst die schönen Zeiten in den Vordergrund gestellt und meinen Frieden mit Münster gemacht. 

So langsam werde ich mir ein klein wenig unheimlich … (und die nächsten Prüfungen lassen sich/mir hoffentlich noch ein großes Bisschen Zeit)

Exkurs Bubsle aka Trainingsweltmeister. Im Turnier finden wir einfach noch nicht zusammen. Oft nur Kleinigkeiten. Und letztendlich mein Fehler, weil ich mich von ihm pushen lasse und so die Kontrolle verliere. Nicht vertraue, Fehler mache. Keine Ahnung, in welchen Themenbereich das jetzt fällt. Aber Jaro und ich sind für einander bestimmt. Und deswegen werden wir das auch im Turnier schaffen. 

Die Pläne für nächstes Jahr sind auch ganz schön spannend. Vor 2 Wochen habe ich das erste Mal im Toyota übernachtet. Sehr bequem mit Matratze und Geltopper, Zelt fürs Gepäck und Zaun drumherum. Macht für ein Turnierchen einfach unabhängiger vom Wohnwagen. Demnächst soll dann eine veritable Campingbox einziehen. Mit Bett-/Sitzgelegenheit und Stauraum. Mal sehen, ob ich dass dann noch spontan einweihe oder erst nächstes Jahr …




Sonntag, 23. Juli 2023

Lasse - meine kleine Wundertüte ...

 ... erst Kreismeister, dann Vize-Landesmeister und somit haben wir die Wildcard für die dhv Deutsche Meisterschaft. Was ein Waaaaahnnnnsinn - natürlich haben wir nicht den Hauch einer Chance (hatte ich mit Hopsi und Myway ja eigentlich auch nicht) - aber DABEI sein ist ALLES!!! Und wir werden einfach Spaß haben und wie immer unser bestes geben.

Für Myway hat es leider nicht gereicht. Ein A-Lauf hat auf der HSVRM-LU gefehlt. Aber vielleicht besser, so kann ich mich ganz auf Lasse konzentrieren. Und nächstes Jahr starten wir dann halt doch mal wieder öfter für den HSVRM - mit den Shelties will ich gar nicht mehr auf die ganz großen Events.

Bublse ist auch sehr konstant in seiner Leistung. Letztes Wochenende auf der Run and Chill 6 saubere Dis. Aber wir sind einfach immer noch kein Team. Zumindest klappt der Slalom jetzt wieder, der Steg ist mega, die Wippe löst er grad selber auf und dann bin ich zu weit hinten - aber es macht trotz allem so viel Spaß mit ihm und ich fürchte, letztendlich sind es auch die unterschiedlichen Traininingsansätze, die uns nicht zu einer einheitlichen Linie kommen lassen. So wie es aussieht, bin ich jetzt regelmäßig bei Flo und das bringt dann doch mehr Konstanz ins Training. 

Der Rest meines Lebens ist gerade eher traurig. Vorgestern waren Peter und ich mit den Hunden und 2 Dosen Bier am Baum um den Hochzeitstag meiner Eltern zu feiern. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass vor 2 Jahren der letzte wirklich glückliche unbeschwerte Tag meines Lebens war. Mit dem Rest der Familie habe ich grad wenig zu tun. Charlotte hat sich von Roman getrennt, was mir unendlich Leid tut, da ich mit ihm wieder einmal ein Familienmitglied verliere. Und Charlotte zieht sich total zurück von mir und ich weiß gar nicht, was ich ihr getan habe. Natürlich habe ich mein Leben mit Peter, Agility und den Hunden, aber es fehlt einfach etwas ...