Donnerstag, 10. April 2025

Lustig ist das Zigeunerleben ... faria faria ho -

 ...  brauchen dem Kaiser keins Zins zu geben, faria faria hä??? Ich versuche jetzt gar nicht erst, der Generation Z so Sachen  wie Kaiser und Zins zu erklären ...

Camargue 2025. Dafür, dass ich nach dem Tod meiner Eltern 2021 nie wieder hier her wollte - zu intensiv die Erinnerungen, jeden Moment denke ich, mein Vater kommt gleich mit seinem Fernglas um die Ecke - ist es schon das dritte Mal. Das erste Mal solo und mit dem Bus'chen. Vor dem sitze ich gerade mit einem Glas Wein, auf dem Tisch in Reichweite Fernglas und Cam. Jaro und Taran schlafen, es ist still bis auf das Brummen eines Flugzeugs. Die anderen Camper stehen dicht an dicht auf der anderen Seite des Weges. Vermutlich hat ihnen keiner gesagt, dass man sich seinen Platz auch selber suchen kann. Mir hat das Papa beigebracht. Er hat sich mit seinem Wohnmobil immer die schönsten Plätze gesucht, während wir anderen meist ein Mobilhome gemietet hatten. Seit 2013 waren Peter und ich dann mit dem Caravan hier - und nun das erste Mal ich ganz solo mit dem Bus. Vorne dran das Zelt für die Unterbringung allerlei Krimskrams - und ich sitze und saß sowieso immer vor dem Mobilhome, dem Caravan - und jetzt eben dem Bus. Großartig kochen machen wir im Urlaub eh nicht, für Kaffee habe ich den Wasserkocher und zum schlafen ist die Campingbox perfekt. Auch mit Hunden. Sollte mir später nach Gesellschaft sein, gehe ich zu Charlotte und Marcel oder zu den Poleys - oder ich bleibe einfach hier sitzen und genieße die Ruhe und die Gesellschaft meiner Hunde. 

Die Idee, doch hierher zu fahren, war recht spontan. Und spontane Entscheidungen sind ja meist die besten. Ich war das Wochenende ja in Östringen auf Turnier und somit hatte ich alles, was ich brauchen würde, quasi parat. Montag morgen um 20 vor drei brummte ich mit dem Bus'chen los. Kurze Pause für Kaffee und Pipi und um halb eins waren wir schon auf unserem Campingplatz. Klar war ich müde und der Aufbau von Zelt und Zaun hat auch gedauert. 

Jaro war natürlich glücklich, endlich wieder Meer. Taran fand Meer erst mal spooky - hops, die Wellebn greifen mich an - und richtig rein geht er auch nicht, aber er findet es toll, mit Jaro am Meer entlang zu rennen und der Bademantel macht echt Sinn, weil er so richtig nass und dreckig wird.

Noch 2 mal schlafen (ein mal Meer äh mehr) als geplant, dann geht es schon wieder  gen Heimat. Erst mal Friedrichsthal auf Seminar und dann kann ich am Sonntag Abend Peter und die anderen Shelties wieder in die Arme schließen ... Ich finde es so wichtig, ein tolles Leben jenseits des Urlaubs zu haben!











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