Hört sich richtig klasse an, oder? So richtig erfolgreich. Und wer heute in Gernsheim nicht dabei war, der glaubt das sogar.
Wobei natürlich richtig ist, dass beide Hunde im A-Lauf den 2. Platz erreicht haben. Hope sogar hochverdient, denn der Parcours von Nikolas Koch war schon extremst kniffelig. Bei 33 Startern gab es nur 3 Nuller. Und da die Koboldprinzessin läufig ist, waren wir mit Startnummer 100 der letzte Starter. Und ich wusste: es gibt nur 2 Nuller. Meine liebe Agility-Kameradin Susanne Henkel baute mit wenigen Worten dann richtig Druck auf. Mein Mentaltrainer Friedrich lese dies bitte nicht und schon gar nicht hier jetzt weiter: Ich flatterte wie ein aufgeschrecktes Vögelchen durch den Parcours, schaffte keinen der geplanten Wechsel, stand meiner Hope entweder im Weg rum oder verweigerte ihr jegliche Informationen über den weiteren Parcoursverlauf (manchmal schaffte ich beides sogar gleichzeitig). Nein, das ist keine überzogen negative Selbsteinschätzung, sondern durch das Video und die kritischen Kommentare von Ingeborg und Susanne bewiesen. Aber Hope wurde wieder einmal ihrem Ruf gerecht und war einfach nur MEGAbrav. Hochkonzetriert erriet sie Frauchens Gedanken, vervollständigte halbherzige Kommandos und traf sogar jede Kontaktzone.
Die Hopsi ist einfach die Allerbeste.
Myway war - vielleicht auch wegen Hopes Läufigkeit - extrem unkonzentriert und abgelenkt. Mit 2 Verweigerungen kamen wir irgendwann im Ziel an, ich war schon recht gefrustet, weil das heute so ein dermaßener Rückschritt war. Aber da er ein Rüde ist, lag es vielleicht wirklich an den Hormonen.
Nichtsdestoweniger liebe ich dieses kleine Sheltieteil so sehr. My ist so sensibel, so zart und zärtlich, so rücksichtsvoll, er kann mit mir reden - und eigentlich ist er ist extrem tapfer, wenn er trotz aller Gespenster im Turnierparcours mit seinem Frauchen arbeitet. Wenn ich fair bin, hat er sich doch ganz schön positiv entwickelt, der kleine Piepsi.
Echt keine Sternstunde des Agility ... Hope

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